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Buch-Tipps

Den anderen Jeremias Gotthelf neu zu Wort kommen lassen

«Wenn keine Religion mehr ist, da geht alles auseinander...»

Jeremias Gotthelf ist bekannt durch seine grossartigen Erzählungen. Er hat uns Menschen und Geschehnisse aus dem Emmental lebendig vor Augen gemalt. Später sind die bekanntesten seiner Werke verfilmt worden. Trotz veränderten Zeiten finden wir uns auch heute noch in den prägnanten Charakteren wieder. Dabei zeigt sich ein grosses Spektrum von gutem und problematischem Verhalten: Von Geiz bis Grosszügigkeit, von Eigensinn bis Hingabe, von Hinterlist bis Treue. Dazu gehören in Gotthelfs deftiger Sprache kräftige Ausdrücke und eine gehörige Portion Humor.

Dr. Beat Weber ist Pfarrer, Theologe und Autor und lebt mit seiner Frau in Basel. Gebürtig und heimatberechtigt im Zürcher Oberland (Uster ZH), studierte er in Basel. Danach wohnte er mit seiner Familie in Linden im Emmental und wirkte dort von 1994 bis 2016 als Pfarrer. Zudem war er Fachdozent für das Alte Testament und engagierte sich im Care Team des Kantons Bern.

Beat Weber: Den anderen Jeremias Gotthelf neu zu Wort kommen lassen, Mosaicstones Verlag, 183 Seiten,
ISBN 978-3-906959-39-9, ca. Fr. 29.90

Das Buch kann auch in der Kirchlichen Bibliothek in Thun bezogen werden.

Quellen: ENSEMBLE 2021/55, orellfuessli.ch

Das Berner Münster - Das erste Jahrhundert: Von der Grundsteinlegung bis zur Chorvollendung und Reformation

Das Berner Münster ist die grösste und wichtigste spätmittelalterliche Kirche der Schweiz. Unter Beteiligung der Freien Reichsstadt Bern, privater Stifter sowie bedeutender Baumeister entstand im 15. und 16. Jahrhundert ein Spitzenwerk einer internationalen Spätgotik. Ergebnisse eines interdisziplinären Forschungsprojekts zum Berner Münster. Präsentation des 500 Jahre alten Chorgewölbes und seiner überlebensgroßen Heiligenfiguren in fast gänzlich originaler Farbfassung.

Das Berner Münster, Das erste Jahrhundert: Von der Grundsteinlegung bis zur Chorvollendung und Reformation (1421-1517/1528), Editor: Bernd Nicolai, Jürg Schweizer, 647 Seiten, 3825g, ISBN: 978-3-7954-3428-1

Quelle: ENSEMBLE 2020/46